Das haben wir über uns geschrieben:

     Was wollen wir?

     Wir wollen erleben,                                                                                         dass wir nicht fertig sind,                                                                                    aber auf dem Weg.

     Wir wollen unterwegs sein,
     aber nicht allein.

     Wir wollen mit anderen vorankommen,
     aber nicht ohne Ziel.

     Wir wollen mit Gott gehen.



Das schreibt Richard Rohr in "Der wilde Mann":

"...Diese erste Reise machen wir in der Regel durch unsere Beziehungen zu Frauen: unsere Mütter, unsere Schwestern, unsere Freundinnen, unsere Ehefrauen. Für viele Männer sind ihre Partnerinnen die große Chance, ihrer eigenen "weiblichen Seite" näherzukommen. Aber diese erste Reise ist nicht alles ... wir müssen uns wieder auf den Weg machen: in die tiefe Männlichkeit. Das nenne ich die Reise des Täufers Johannes. Diese Reise ist ein einsamer Weg ... allein in der Wüste ... ein "wilder Mann" ... Es geht um die Energie und Kraft, die wir aufeinander ausstrahlen. Nur so beeinflussen sich Menschen gegenseitig. Wir wachsen an anderen Menschen, in der Beziehung zu Menschen, die selbst gewachsen sind."


Sprituelle Wanderung 2013 auf dem Franziskusweg Hainsacker:




"...Die Sehnsucht endlich einmal gehört zu werden. Und zwar nicht, weil man am lautesten, am witzigsten, am schlausten daherredet, sondern weil man etwas von sich erzählt." (Björn Süfke, Männerseelen, S. 253)

"...solche Unterhaltungen unter Männern haben einige unbestreitbare Vorteile. Man wird nicht nur mit seinen eigenen Sorgen und Nöten gehört, sondern erfährt ganz unmittelbar etwas darüber, wie es anderen Männern mit ebendiesen Aspekten geht. So entstehen Solidarität und Verbundenheit, vor allem eine realistische Einschätzung von Männlichkeit. Die klischeebela-
dene Verspottung von Männergruppen ist daher ein wesentliches Hindernis auf dem Weg zu einer alltagstauglichen, realen männlichen Identität.... zu gewinnen gibt es für Männer aber vor allem den Kontakt zum eigenen Selbst ... Es gilt zu erkennen und zu akzeptieren, was dort zu finden ist - was immer es auch sein mag....Für uns Männer ist das die schwerste und die großartigste Aufgabe überhaupt: in den eigenen Teich zu blicken.., in die Tiefe zu schauen...auf eine Entdeckungsreise zu gehen." (Björn Süfke, Männerseelen, 268ff)